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2017年12月6日星期三

„SCHMUCKUHREN WERDEN HAUPTSÄCHLICH VON DAMEN GETRAGEN“

Managing Director von Cartier im Interview
Renaud Lestringant ist Managing Director bei Cartier. Im Interview mit dem Gentleman-Blog spricht er über die Erfindung der Armbanduhr, das Image von Cartier-Uhren und über den Panther als Markenzeichen.
Herr Lestringant, lange Zeit gab es für Männer nur Taschenuhren. Wann setzte sich die Armbanduhr durch?
Cartier entwickelte 1904 mit der Santos de Cartier die erste moderne Armbanduhr. Sie wurde für das Tragen am Handgelenk entwickelt. Das war eine absolute Pionierleistung.
Und wie kam es dazu?
Man muss wissen, dass es um die Jahrhundertwende viele technische Entwicklungen gab, ein Drang nach Neuerungen. Eine Neuheit waren die Fluggeräte und einer der Flugpioniere war Albertos Santos-Dumont. Er war ein enger Freund von Louis Cartier, dem er auch sein Anliegen näher brachte: Er konnte die Zeit während seiner Flüge nicht messen, da es zu gefährlich war eine Hand vom Steuerknüppel zu nehmen, um auf der Taschenuhr die Zeit abzulesen. Er benötigte also eine praktische Armbanduhr. Und so kam es zu der FliegeruhrSantos de Cartier.
Das Markenzeichen von Cartier ist der Panther. Warum eigentlich?
Alles begann 1914 mit einer Einladungskarte, auf der ein Panther zu sehen war. Louis Cartier, der Leiter der Paris Cartier Boutique, liebte dieses Tier. Ihn faszinierte die Stärke und Eleganz, die es ausdrückt. In dieser Zeit lernte er auch Jeanne Toussaint kennen, seine Muse und spätere Leiterin der High Jewellery Ateliers. Auch sie war stark und elegant und schlich selbst wie ein Panther über die Flure. Kein Wunder also, dass sie 1948 für die Herzogin von Windsor – eine Frau wie sie, selbstbewusst und mit eigenem Willen – eine Brosche mit einem Panther kreierte, der auf einem Smaragd thront.
Cartier gilt als »the jeweller of kings and the king of jewellers«. Welche prominenten Könige und Staatschefs hat Cartier bereits ausgestattet?
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eigentlich kein europäisches Königshaus, das nicht von Cartier beliefert wurde. Sogar der russische Zar und viele Maharadschas aus Indien ließen sich Kreationen in Paris anfertigen.
Welche Schmuckstücke jenseits der Armbanduhren sind bei den Männern noch beliebt?
Der Ehering natürlich. Aber auch Manschettenknöpfe werden als Schmuck angesehen.
Welches Image verkörpern die Armbanduhren von Cartier?
Uhren von Cartier sind klassisch und zeitlos. Sie unterliegen keinem Trend. Die Herrenkollektion ist sehr markant und maskulin. Außerdem legen wir größten Wert auf eine Technik, die Maßstäbe setzt. In der Calibre de Cartier ist zum Beispiel unser eigenes Uhrwerk 1904-MC verarbeitet.
Neben den Klassikern haben Sie auch luxuriöse, mit Gold und Diamanten bestückte Schmuckuhren im Angebot. Wer ist hier die Zielgruppe?
Schmuckuhren werden hauptsächlich von Damen getragen. Aber natürlich gibt es auch Männer, die gerne Golduhren tragen. Das ist immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und des nötigen Kleingelds.
STOWA Fliegeruhr TO1 nach TESTAF
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Fliegeruhren sind Klassiker, nicht nur allein deshalb, weil sie seit über hundert Jahren sicher ihren Dienst verrichten. Nein, vielmehr sind es die typischen, klassischen Merkmale, weswegen diese Armbanduhren bis heute hoch im Kurs stehen. Mario Sommerfeld über die Geschichte der Fliegeruhr und ihre besonderen Merkmale.

U(H)RSÄCHLICHES ZUR FLIEGERUHR

Die erste Fliegeruhr wurde von dem bekannten Uhrenhersteller Cartier hergestellt. Die in Paris seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ansässige Schmuck- und Uhrenhersteller Cartier erhielt den Auftrag zur Konstruktion einer besonderen Uhr, speziell für Flieger.
Auftraggeber und Freund war ein gewisser brasilianischer Flugpionier namens Alberto Santos Dumont (der Flughafen in Rio de Janeiro trägt seinen Namen, und er gilt als »Vater der Luftfahrt«), Spross eines reichen Kaffeeplantagenbesitzers und bereits mit 18 Jahren Millionär. Er studierte in Paris Chemie, Physik, Astronomie und Mechanik und lernte dort u.a. Louis Cartier kennen. Die erste Fliegeruhr von Cartier wurde nach ihm benannt: Santos.
Der Hintergrund für diese Uhrenentwicklung war im Grunde banal. Santos Dumont stellte nämlich bei seinen Luftschifffahrten fest, dass das Ablesen einer damals üblichen Taschenuhr während des Lenkens eines Luftschiffes schwierig war. So entwickelte er 1904 gemeinsam mit seinem Freund Louis-François Cartier eine für Luftfahrtzwecke geeignete Armbanduhr, die speziell auf die Bedürfnisse der damaligen Piloten abgestimmt wurde.
Alberto Santos Dumont führte am 23.Oktober 1906 mit seiner »14-bis« den weltweit ersten beglaubigten Motorflug über (damals) atemberaubende 60 Meter durch. Er war tatsächlich der erste Pilot, der mit eigener Motorkraft von der Erde abhob. Die Brüder Wright verwendeten für Ihren Flug 1903 eine Startschiene mit Katapult, während Dumonts »14-bis« ein Fahrgestell mit Rädern hatte. Für derartige Strecken bedarf es natürlich keiner besonderen Uhrentechnik, gleichwohl kam den Fliegeruhren im Laufe der Zeit eine wichtige Funktion im Cockpit der Flugzeuge zu, als sie weite Strecken fliegen konnten. Hier wurden sie plötzlich zu notwendigen Navigationsinstrumenten. Die Bestimmung des Standortes ist mit der Seefahrt vergleichbar. Ein Kompass wie ein Sextant zählt zu den notwendigen Instrumenten, die durch eine möglichst genau gehende Uhr ergänzt wurden und heute noch werden. Man nannte die Uhren zuerst Beobachtungs- oder später auch Navigator-Uhr. Das fliegende Personal trug sie über der Fliegermontur.
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